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München

Jura studieren an der Uni München

Die Ludwig-Maximilians-Universität München bietet Rechtswissenschaft als eigenständiges Hauptfach oder als Bachelor-Nebenfachstudiengang an. Darüber hinaus gibt es Aufbaustudiengänge für im Ausland im Deutschen Recht oder im Europäischen und Internationalen Wirtschaftsrecht graduierte Studierende und eine Rechtsausbildung für Studierende der Wirtschaftswissenschaften und des Lehramts. Desweiteren gibt es Kooperationen mit ausländischen Universitäten, insbesondere der Universität Panthéon-Assas in Paris, der RitsumeikanUniversity Kyoto und der Faculty of Law der Chuo University Tokyo in Japan sowie der Law School der Seoul National University in Korea, die Auslandserfahrungen erleichtern.

Die Uni München schafft damit ein breites Spektrum an Studien-, Fächerkombinations- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Interessentinnen und Interessenten aus dem In- und Ausland sowie bereits in anderen Studiengängen eingeschriebene Studierende.

Zugang zum Jura Studium in München

Wer ein Jurastudium in München beginnen möchte, benötigt eine deutsche oder anerkannte ausländische Hochschulzugangsberechtigung. Die begrenzte Anzahl an Studienplätzen macht für das Hauptfach eine Bewerbung direkt an der Studentenkanzlei oder über das Hochschulstartangebot der Stiftung für Hochschulzulassung nötig. Für Studienbewerberinnen und -bewerber von außerhalb der EU ist an der Universität das Referat für internationale Angelegenheiten zuständig, auch wenn es um die Bewerbung für ein Aufbaustudium geht. Jura als Nebenfach zu wählen ist möglich, wenn bei Einschreibung in einen weiterer Bachelor- oder Masterstudiengang die Belegung des rechtswissenschaftlichen Nebenfachs vorgesehen ist. Derzeit ist das bei über 30 anderen Bachelorstudiengängen der Universität München möglich. Wer den Studienplatz oder -ort wechselt oder aus anderen Gründen die Einschreibung in ein höheres Fachsemester anstrebt, hat zu beachten, dass beim Bachelor-Nebenfach bis ins zweite und im rechtswissenschaftlichen Hauptfach bis ins vierte Fachsemester eine Zulassungsbeschränkung besteht. Studierenden der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspädagogik oder des Lehramts Wirtschaft & Recht steht der Besuch bestimmter rechtswissenschaftlicher Veranstaltungen im Rahmen ihrer Rechtsausbildung offen. Für ausländische Bewerberinnen und Bewerber sind sehr gute Deutschkenntnisse wichtig. Es besteht die Möglichkeit, diese in speziellen Deutschkursen für die Rechtssprache zu verbessern. Ein Aufbaustudium kann nur aufnehmen, wer in seinem Heimatland bereits ein rechtswissenschaftliches Studium abgeschlossen und einen Aufnahmeantrag an den Dekan der Juristischen Fakultät in München gestellt hat.

Studienablauf und -inhalte

Der grundständige Studiengang Rechtswissenschaft

Im Hauptfach Rechtswissenschaften findet die Einführung in die Rechtsgebiete Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht sowie die Vermittlung rechtsgeschichtlicher, -soziologischer und -philosophischer Zusammenhänge statt. Nach einer Zwischenprüfung erfolgt die Vertiefung und Erweiterung der kennengelernten Themengebiete. Parallel dazu ergänzen die Studierenden ihr Wissen und ihre Spezialisierung im Schwerpunktstudium. Hier stehen neun unterschiedliche Schwerpunktbereiche, oft mit internationalem Bezug, zur Auswahl. Außerdem vermittelt das Studium wichtige berufliche Schlüsselkompetenzen wie z.B. Verhandlungsmanagement und Vernehmungslehre. Es schließt mit der Ersten Juristischen Prüfung ab.

Der Nebenfachstudiengang mit Abschluss Bachelor

Der Bachelor-Nebenfachstudiengang Rechtswissenschaften bietet eine fachliche Übersicht und vermittelt wichtiges Grundlagenwissen. Des Weiteren gibt eine Spezialisierungsphase den Raum Themen innerhalb der Rechtsbereiche Medien-, Arbeits- und Zivilrecht sowie Europarecht und internationales Recht zu vertiefen und dadurch relevante Kompetenzen für viele verschiedene Berufsfelder und Tätigkeiten aufzubauen. Die Absolventinnen und Absolventen können in ihren späteren Berufen sowohl juristische Methoden und Entscheidungen anwenden, hinterfragen und verstehen als auch auftretende Rechtsprobleme erkennen und lösen.

Rechtswissenschaftliche Inhalte anderer Studiengänge

Studierende der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspädagogik oder Lehramt Wirtschaft & Recht können gesonderte rechtswissenschaftliche Veranstaltungen für Privatrecht, Öffentliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Kartellrecht besuchen.

Auslandsaufenthalte im Studium der Rechtswissenschaften

Wer im Verlauf des Studiums ins Ausland will, kann diesen Wunsch an der Univerität München auf unterschiedliche Weisen erfüllen. Neben den bekannten ERASMUS-Austauschprogrammen gibt es spezielle rechtswissenschaftliche Kooperationen. Für Aufenthalte in Tokyo, Kyoto oder Seoul gilt es die Bewerbungen fristgerecht am Lehrstuhl für Europarecht einzureichen. Der integrierte Studiengang deutsch-französisches Recht bietet wenigen, besonders motivierten Studierenden der Rechtswissenschaften mit überdurchschnittlichen Leistungen die Möglichkeit einen Teil ihres Studiums in Frankreich zu absolvieren. Interessentinnen und Interessenten beginngen im 2. Semester mit dem Besuch der Vorbereitungskurse. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer findet im 3. Semester statt. Der zweijährige Auslandsaufenthalt beginnt ab dem 5. Semester. In Paris erwerben die Studierenden mit der „Licence“ und „Maîtrise“zwei berufsqualifizierende Abschlüsse, deren Anerkennung die Universität München gewährleistet ist und als Teilleistung zur Ersten Juristischen Prüfung wertet.

Aufbaustudiengänge: Deutsches Recht und Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht

Die Aufbaustudiengänge Deutsches Recht sowie Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht vermitteln den Studierenden in zwei Semestern das fachliche Grundwissen. Das Studium des Deutschen Rechts befasst sich mit Bürgerlichem Recht, Öffentlichem Recht und Strafrecht. Das Europäische und Internationale Wirtschaftsrecht umfasst Veranstaltungen zum europäischen Recht, internationalem Privatrecht, Rechtsvergleich, Völkerrecht und Wirtschaftsrecht. Eine Vertiefung oder Spezialisierung kann in beiden Fällen nur durch die Belegung entsprechender zusätzlicher Veranstaltungen, die Wahl des Pflichtseminars und des Magisterthemas erfolgen. Das Studium endet mit dem Verfassen einer Magisterarbeit innerhalb einer vier- bzw. sechsmonatigen Frist sowie dem Ablegen einer erfolgreichen mündlichen Prüfung.

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